Dick-Walther eröffnete ersten Workshop „Innenstädte der Zukunft“ in Worms

Im Rahmen des Regierungsschwerpunkts „Innenstädte der Zukunft“ soll ein breiter gesellschaftlicher Beteiligungsprozess angestoßen werden, um die Frage, wie die Innenstädte und Ortszentren als wirtschaftliche, kulturelle und kommunikative Zentren des Austauschs und des Miteinanders lebendig und attraktiv gestaltet werden können. Dazu bietet das Wirtschaftsministerium von Daniela Schmitt nach der Auftaktveranstaltung in Mainz vier Workshops in allen Teilen des Landes an. Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther eröffnete den ersten Workshop in der Hochschule Worms.

„Wir wollen in unseren Workshops gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren vor Ort Ideen und Lösungsansätze entwickeln“, sagte Dick-Walther. „An verschiedenen Stationen wollen wir konkrete Bausteine sammeln als Grundlage für die künftige strategische Ausrichtung unserer Innenstädte.“ Dazu habe das Projektteam Menschen eingeladen, die bereits mit frischen Ideen erfolgreich in ihren Städten aktiv sind.

In Worms berichteten neben Prof. Jörg Funder, einem Handelsexperten der Hochschule Worms, Spitzenmetzger Jürgen David und das Team von „Wir sind Kreuznach“ von ihrem Engagement für lebendige Innenstädte. David betreibt in Worms die „Hall of Beef“. Er wurde für seine Arbeit schon mehrfach ausgezeichnet und gilt als einer der besten Metzger in Europa. Sein Handwerk betreibt er ganz selbstverständlich in der Innenstadt. „Wir sind Kreuznach“ organisieren in ihrer Heimatstadt Bad Kreuznach einen After-Work-Weintreff und bieten so Pendlern, aber auch Einheimischen und Einkaufskunden zusätzliche Aufenthaltsqualität. Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehören Vertreter von Unternehmen, Berufskammern, Handel, Tourismus, Immobilieneigentümern, Kulturveranstaltern sowie City-Manager und Wirtschaftsförderer. Sie trafen sich im Anschluss an die Impulsvorträge zur Arbeit in kleineren Gruppen.

„Die Ergebnisse unserer Workshops wollen wir für die weitere Arbeit in unserem Projekt Innenstädte der Zukunft nutzen“, sagte Dick-Walther. Gemeinsam fülle man einen Ideen-Pool und gebe „anderen Innenstadt-Gestalterinnen und Gestaltern die Möglichkeit, von laufenden Projekten zu lernen“: „Gleichzeitig eröffnen wir eine Plattform für ein rheinland-pfälzisches Innenstadt-Netzwerk. Alles, was wir hier erarbeiten, werden wir dazu auf unserer Homepage innenstaedte.rlp.de abbilden und aufbereiten.“

Weitere Termine:

Dienstag, 6. September in Pirmasens;
Donnerstag, 8. September in Trier;
Donnerstag, 29. September in Andernach.

Carsten Zillmann
Pressesprecher
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

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